Route 66 100th anniversary tour 2026
Tag 1 LAS VEGAS Sonntag, 21.06.2026
Willkommen in den USA! Nach der Ankunft in Las Vegas checkt ihr im Hotel ein und habt den Nachmittag sowie Abend zur freien Verfügung. Die Stadt bietet unendlich viele Möglichkeiten: vom entspannten Drink am Pool über einen Spaziergang entlang des berühmten Las Vegas Strip bis hin zu beeindruckende Shows, Casinos oder einem Besuch beim weltbekannten Welcome Las Vegas-Sign.
Tag 2 LAS VEGAS – KINGMAN Montag, 22.06. 109mi (174km)
Am Morgen übernehmen wir unsere Maschinen beim Harley-Davidson-Partner Eagle Rider in Las Vegas. Nach der Einweisung und dem Check der Bikes startet endlich das, worauf alle gewartet haben: die große Motorradreise quer durch den Südwesten der USA.
Unsere erste Etappe führt uns zum beeindruckenden Hoover Dam, einem der größten
Staudämme der Welt. Hier bieten sich fantastische Fotomöglichkeiten über den Colorado River und den riesigen Lake Mead. Danach fahren wir durch die heiße Mojave Wüste und erreichen am späten Nachmittag Kingman, einen der legendärsten Orte der Route 66. Hier checken wir im Hotel ein, entspannen und genießen den ersten Abend auf der Mother Road.
Tag 3 Kingman – Oatman – Kingman Dienstag, 23.06. 104mi (166km)
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel besuchen wir das Arizona Route66 Museum und besichtigen den Locomotive Park. Danach geht es nach Oatman, einer alten Western-Goldgräberstadt, in der heute noch freilaufende Esel durch die Straßen spazieren. Die Fahrt dorthin: kurvig, bergig, über den berühmt berüchtigten Sitgreaves Pass, also echtes Wild-West-Feeling pur.
Am späten Nachmittag kehren wir wieder zurück nach Kingman und lassen den Tag im Sonnenuntergang ausklingen.
Tag 4 -Kingman - Flagstaff Mittwoch, 24.06. 165mi (264km)
Wir brechen am Morgen von Kingman auf und folgen einem der authentischsten und am besten erhaltenen Abschnitte der historischen Route 66 zum legendären Hackberry General Store. Ein echtes Open-Air-Museum voller alter Zapfsäulen, Cadillacs, Schilder und Route-66-Nostalgie.
Nächster Halt: Seligman, ein kleines, buntes Städtchen, das wie aus einem alten Roadmovie wirkt. Hier wurde die Route 66 in den 80ern wiederbelebt – und das merkt man an jeder Ecke. Die Fahrt führt weiter durch Pinienwälder nach Williams, einer charmanten Western-Stadt am Rand des Kaibab National Forest. Route-66-Shops, Diners und Livemusik prägen das Bild – ideal für eine Pause oder Mittagessen.
Am Nachmittag erreichen wir Flagstaff, eine lebendige Stadt auf 2.100 Metern Höhe. Umgeben von Wäldern und Bergen ist sie der perfekte Ausgangspunkt für den kommenden Tag.
Tag 5 FLAGSTAFF – Grand Canyon - Flagstaff Donnerstag, 25.06. 195mi (312km)
Am Morgen geht es von Flagstaff aus zum berühmtesten Aussichtspunkt am Grand Canyon: Mather Point. Am östlichen Ende der Route steht der ikonische Desert View Watchtower – ein historischer Steinturm, von dem aus man einen der weitesten Blicke über den Canyon genießt. Ein Moment zum Innehalten – und ein absolutes Foto-Highlight. Nach dem Grand Canyon führt die Tour in das Navajo-Gebiet nach Cameron zur Trading Post – einem traditionellen Handwerks- und Kunstmarkt.
Hier findet man echte Navajo-Teppiche, handgemachten Schmuck und Souvenirs.
Am Nachmittag geht es zurück nach Flagstaff – eine entspannte Rückfahrt durch Wälder, Hochebenen und endlose Weiten.
Tag 6 FLAGSTAFF – Gallup Freitag, 26.06 195mi (312km)
Wir verlassen Flagstaff am Morgen und rollen durch die weiten Hochflächen Arizonas Richtung Osten. Das Terrain wird offener, die Straßen länger – ideal zum entspannten Cruisen. Erster Stopp: Winslow, berühmt durch den Eagles-Song “Take It Easy”. Am Standin’ on the Corner Park erwartet euch eine Kult-Fotokulisse: Route-66-Feeling, Musik, Murals und die berühmte Statue – ein Must-See für jede Road-Tour.
Der Petrified Forest und die Painted Desert gehören zu den beeindruckendsten Landschaften des Südwestens. Der Nationalpark bietet versteinerte, über 200 Mio. Jahre alte Bäume, surreal bunte Badlands-Landschaften und alte Route-66-Relikte.
Anschließend führt der Weg über die Grenze nach New Mexico. Gallup ist bekannt für
authentische Navajo- & Zuni-Kunst, alte Route-66-Hotels & Neonlichter und Westernshops. Der Nachmittag/Abend lädt zum Shoppen ein.
Tag 7 GALLUP – BLUFF Samstg, 27.06. 193mi (308km)
Wir verlassen Gallup und fahren hinein in das Herz der Navajo Nation. Die Landschaft wird weit, ruhig und voller spiritueller Bedeutung – ein ganz anderer Rhythmus als auf der Route 66. In Window Rock, der Hauptstadt der Navajo Nation, besuchen wir das beeindruckende Naturfelsen-Monument: ein großer Sandsteinbogen, in dem ein „Fenster“ zur Sonne durchbricht. Der Canyon de Chelly ist einer der meistunterschätzten National Monuments der USA – und ein absoluter Geheimtipp unserer Tour. Die Highlights: Spider Rock – 240 Meter hohe Felssäule,
heilige Stätte der Navajo, dramatische Felswände, rote Schluchten und alte Pueblo-Ruinen. Am späten Nachmittag erreichen wir Bluff, eine kleine, charmante Westernstadt am San Juan River.
Tag 8 BLUFF – PAGE Sonntag, 28.06.169mi (270km)
Wir verlassen Bluff am Morgen und fahren weiter durch das rote Felsenland von Utah – die perfekte Einstimmung auf einen Tag voller Naturwunder.
Vorbei am Mexican Hat, eine skurrile Felsformation, die aussieht wie ein Sombrero, der auf einer Steinsäule balanciert. Danach folgt ein absoluter Höhepunkt der gesamten Reise: Monument Valley. Kaum eine Landschaft steht so sehr für Freiheit, Indian Spirit und unendliche Weite. Highlights: Die ikonischen „Mitten Buttes“ und der Forrest Gump Point!
Am Abend erreichen wir Page, eine lebhafte Kleinstadt am Lake Powell – ideal zum Entspannen nach einem der größten Highlight Tage der gesamten Reise.
Tag 9 PAGE Montag, 29.06.
Am Morgen besucht ihr den weltberühmten Antelope Canyon – eine der spektakulärsten Slot Canyons der Erde. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung zum Entspannen und Genießen oder die Umgebung vom Lake Powell zu erkunden.
Am Abend fahren wir zu einem der meistfotografierten Orte der USA - das weltberühmte Horseshoe Bend, wo sich der Colorado River in einer spektakulären 270-Grad-Kurve durch den Felsen gräbt, und erleben einen spektakulären Sonnenuntergang.
Tag 10 Page - Bryce Canyon Dienstag, 30.06. 193mi (308km)
Am Morgen führt die Route weiter über die Navajo Bridge, eine der wenigen Überquerungen des Colorado River zwischen Utah und Arizona.
Vorbei am Marble Canyon – einem noch jungen Abschnitt des Colorado River, der sich erst beginnt, in die Felsen zu schneiden. Die Weiterfahrt in Richtung Bryce Canyon verwöhnt mit Kurvigen Straßen, Roten Felswänden und weiten Ebenen. Und am Ende erwartet uns einer der schönsten Ausblicke der gesamten Route, Sonnenuntergang am Bryce Canyon, unvergesslich.
Tag 11 BRYCE CANYON – LAS VEGAS Mittwoch, 01.07. 252mi (403km)
Am Morgen genießt ihr die frische Höhenluft bevor wir die Maschinen starten und Richtung Zion aufbrechen. Der Zion Nationalpark in Utah zählt zu den spektakulärsten Naturkulissen der USA. Riesige rote Sandsteinwände ragen hunderte Meter hoch in den Himmel, tiefe Schluchten öffnen sich zwischen gewaltigen Felskuppeln und kurvenreiche Straßen führen durch eine Landschaft, die
aussieht wie aus einem anderen Planeten. Nach dem Zion Nationalpark öffnet sich die Landschaft wieder weit: Endlose Highways, Mojave Wüstenlandschaft und die Skyline von Las Vegas taucht am Horizont auf. Ein emotionaler Moment: Die letzten Meilen auf der Harley in Richtung Stadt der Lichter.
Tag 12 Las Vegas Eagle Rider Donnerstag,02.07.
Zurück bei Eagle Rider, am Morgen geben wir die Harleys ab. Ein letzter Blick auf die Bikes – dankbar für die Erlebnisse, die Straßen, die Natur und die unvergesslichen Momente der letzten Tage. Der Tag nach der unglaublichen Tour gehört ganz euch, genießt den ganzen Tag in Las Vegas nach eurem eigenen Rhythmus. Entspannen am Pool oder die Stadt erkunden. Durch die faszinierenden Hotels schlendern oder sich in den unzähligen Shopping Malls noch die letzten Souvenirs sichern.
Zum Abschluss am Abend lockt die weltberühmte Old-town von Las Vegas, die faszinierende Freemont Street mit Live-Konzerten, zahlreichen verrückten Straßenkünstlern und einem unbeschreiblichen Flair.



































